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Satellitengestütztes Wandern

Zum Artikel: Satellitengestützes Wandern mit Kindern


Was ist GPS?
Standortbestimmung durch Satellitentechnik Die Abkürzung GPS steht für „Global Positioning System“ und ist, wie der Name schon sagt, ein weltweites Positionierungssystem. Es basiert auf 24 Satelliten die 1978 aus überwiegend militärischen Überlegungen von den USA ins All geschossen wurden. Gegenwärtig besteht das bisher einzigartige System aus ca. 30-34 Satelliten, welche die Erde umkreisen. Die von den Satelliten ausgesendeten Zeit-, und Positionssignale wurden künstlich verschlechtert und dadurch für die private Nutzung nahezu unbrauchbar. Bill Clinton ließ diese künstliche Verschlechterung (Selected Availability) am 1. Mai 2000 abschalten und ermöglichte so die zivile Nutzung mit wesentlich höherer Präzision.

Wie funktioniert ein GPS-Navigationsempfänger?
In den GPS-Satelliten werden durch hochgenaue, synchron laufende Zeituhren kontinuierlich Zeitinformationen versendet, welchen außerdem noch die exakten Positionsangaben des jeweiligen Satelliten hinzugefügt werden. Diese ausgesendeten Zeit- und Positionssignale erreichen nach wenigen Augenblicken den GPS-Empfänger, welcher aus den erhaltenen Informationen und den Laufzeitunterschieden der einzelnen Satellitensignale mathematisch die Position auf der Erdoberfläche errechnen und darstellen kann.

Darüber hinaus ist man in der Lage, sich durch eingegebene Zielkoordinaten exakt zum Zielpunkt führen zu lassen. Für eine Standortbestimmung benötigt der GPS-Empfänger den ausreichenden Empfang von mindestens drei Satelliten. Ein vierter Satellit ermöglicht zusätzlich noch eine Höhenbestimmung.
Die Umlaufbahnen der Satelliten rund um den Globus sind so angeordnet, dass ein GPS-Gerät – bei freiem Himmel – immer in Reichweite von mindestens vier Satelliten ist. Das gesamte System der Standortsbestimmung funktioniert natürlich nur, solange die Funksignale nicht unterbrochen oder stark abgeschwächt werden, wie z. B. durch Häuser, Berge, feuchtes Blattwerk, Bäume oder in umbauten Räumen.
Höherwertigere GPS-Geräte enthalten Informationen zu Straßenkarten, Wander- und Fahrradwegen oder anderen Orten, die die Orientierung erleichtern sollen. Dies können z.B. Gasthäuser, Bahnhöfe, Aussichtspunkte u. v. m. sein. Man bezeichnet diese Punkte auch als POI, dem „Point of Interest“, dem „Ort von Interesse“.
Viele Geräte haben Anschlüsse und Schnittstellen für Computer (meist USB) oder einen Schacht für ein kleines Speichermedium (SD, miniSD oder mikroSD). Darüber können Karten- oder Wegeinformationen ausgetauscht werden. Auf diese Weise sind tragbare GPS-Geräte zur Navigation zu Fuß, auf dem Fahrrad oder bedingt sogar im PKW einsetzbar. Zum Geocaching werden Karteninformationen nicht unbedingt benötigt, es reichen also auch preiswerte Einsteigergeräte und eine zusätzliche Wanderkarte der jeweiligen Region.

Die wichtigsten Anzeigen (hier am Beispiel de Garmin etrex H)

Die Satellitenübersicht zeigt an, wie viel Satelliten aktuell empfangen werden und wie genau das Gerät (rein rechnerisch) navigieren kann.



Die Kompassseite zeigt bei aktiviertem Wegepunkt die Richtung zum Ziel an (ein Pfeil weist in die entsprechende Richtung).



Die Menüseite ermöglicht, gespeicherte Wegepunkte oder Routen aufzurufen, einen Wegepunkt zu setzen oder Grundeinstellungen am Gerät zu verändern. Die Auswahl und der Aufruf eines im Gerät abgespeicherten Wegepunktes erfolgt im Wegepunkte-Menü.



Um einen Wegepunkt (z. B. ein Geocache-Schatzversteck) auffinden zu können, muss ein neuer Wegepunkt gesetzt und danach manuell verändert (editiert) werden. Dies geschieht in einem Unterpunkt des Wegepunkte-Menüs.












GOTO-Funktion: Ein aufgerufener Wegepunkt veranlasst das GPS-Gerät dazu, Richtung und Entfernung ausgehend von der aktuellen Position zu berechnen. Dies wird als Richtungspfeil bzw. in Grad und Entfernung (Luftlinie!) angezeigt. Bitte beachten, dass GPS-Geräte nur in Bewegung die richtige Richtung weisen können.

Das Koordinatensystem
Die Standortbestimmung von GPS basiert auf einem Koordinatensystem. Sie bildet die Grundlage der GPS-Navigation. Alle Positionen werden mit ihrer Hilfe exakt bezeichnet und beschreiben die genaue Lage eines Punktes auf der Erdoberfläche. Diese Punktinformationen werden in geographischer Breite und geographischer Länge angegeben, ein GPS-Empfänger zeigt diese beiden Informationen als Geokoordinate für den aktuellen Standort an.

Beispiel: So könnte eine Standortbestimmung aussehen:
51° 24,600’ N 51 Grad, 24,600 Dezimalminuten nördliche Breite
15° 36,340’ E 15 Grad, 36,340 Dezimalminuten östliche Länge

Diese Form der Darstellung wird üblicherweise beim Geocaching verwendet.

Folgende Darstellungen sind ebenfalls möglich:
-Grad, Dezimalminute (siehe Beispiel);
-Grad, Minute, Sekunde z.B. 51° 35’ 24’’
-Dezimalgrad z.B. 51,41°

Geografische Standortangaben können auch aus einer Wanderkarte entnommen werden, wenn am Rand der Karte die Längen- und Breitenangaben angegeben sind. Eine auf die Karte aufgedruckte Gitternetzlinie ermöglicht das Ablesen.


Zum Artikel: Satellitengestützes Wandern mit Kindern


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